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Arbeiten auf kleinstem Raum: Flexible Raumgestaltung macht’s möglich

Flexible Raumgestaltung

Die rasant fortschreitende Urbanisierung bringt mit sich, dass Städte weltweit dichter besiedelt sind und das Leben in ihnen teurer ist als je zuvor. Da Bauland Mangelware ist, sind intelligente und effiziente Konzepte gefragt, mittels derer vorhandener Raum maximiert werden kann. Dies sichert die urbane Zukunft, indem es Menschen und Unternehmen ermöglicht, sich trotz begrenzter räumlicher Möglichkeiten zu entfalten und zu entwickeln. Innovative Unternehmen wie Dorma Hüppe, die flexible, vertikale Trennsysteme herstellen, eröffnen uns solche Möglichkeiten.

Die weltweite Urbanisierung schreitet in einem erstaunlichen Tempo voran: Bis 2050 werden zwei Drittel der Menschen in Städten leben. 1950 war es, im Vergleich dazu, weniger als ein Drittel der Bevölkerung. Im Jahr 2000 gab es 371 Städte mit über einer Million Einwohnern; bis 2030 wird sich diese Zahl fast verdoppeln.

Wenn es immer mehr Menschen und Unternehmen in die Städte zieht, schrumpft dort kontinuierlich das verbleibende Raumangebot, während gleichzeitig das Preisniveau stetig steigt.

In Londons Zentrum wurden im vergangenen Monat 13,2 Millionen Quadratmeter an neuen Büroflächen gebaut – das entspricht in etwa dem Fassungsvermögen von fünf Empire State Buildings. Diese Gewerbeimmobilien sind nicht billig – zwischen 2011 und 2015 stiegen der Preise in der Stadt um 70 Prozent. Damit steht London nicht alleine da: In der Innenstadt von Philadelphia kletterten die Preise in sieben Jahren um 87,5 Prozent nach oben, allein im Jahr 2015 betrug die Steigerungsrate dabei 15 Prozent.

Raum für Wachstum

Für verfügbares Bauland suchen Stadtentwickler nach immer kreativeren Nutzungsmöglichkeiten. Sie verwenden den vertikalen Raum für hoch aufragende Bürogebäude und erweitern die großflächigen Stadtränder durch den Bau von Wohnsiedlungen. Gleichzeitig wird nach Wegen gesucht, verlassene Grundstücke wiederzubeleben, indem beispielsweise Architekten Wohnungen gezielt in bestehende Baulücken planen.

Kreativität kann die Kosten jedoch nur in einem gewissen Rahmen senken. In Hongkong, dem teuersten Wohnungsmarkt der Welt, sind die Preise für Eigenheime in etwas mehr als zwei Jahrzehnten um 126 Prozent gestiegen. Hier geben Menschen im Schnitt 69 Prozent ihres monatlichen Einkommens für die Abzahlung ihrer Hypotheken aus.

Eine Lösung sind die 25 Quadratmeter grossen Wohnkapseln, die junge Menschen in Wohngemeinschaften für 400 bis 650 US-Dollar mieten. Eine weitere Alternative ist ein kürzlich vorgelegter Vorschlag, Mikro-Wohnungen in Abflussrohren aus Beton zu bauen, die unter Überführungen oder auf Parkplätzen installiert werden.

Da die Situation im Hinblick auf verfügbares Bauland extem angespannt ist, expandieren einige Städte sogar ins Wasser. In Dhaka, wo die Grundstückspreise in den Jahren 2000 bis 2010 um 74 Prozent gestiegen sind, werden Flutgebiete von Flüssen und sogar Kanäle und Gräben zur Bebauung genutzt oder wild besiedelt. In Tel Aviv entwickeln Ingenieure sogar experimentelle Modelle für schwimmende Vororte, die – auf Lastkähnen gebaut – drei zehngeschossige Gebäude tragen sollen und die Stadt ins Mittelmeer ausdehnen würden.

Flexible Raumgestaltung

Die starke Verknappung der Ressource Raum macht deutlich, wie wichtig es ist, vorhandenes Gebiet so effizient und vielseitig wie möglich zu nutzen.

Bevor zum Beispiel Anwaltskanzleien, Konferenzzentren, Hotels und Universitäten bei sich ändernden Platzanforderungen drastische Maßnahmen ergreifen, sollten sie innovative Wege nutzen, um bereits Bestehendes zu maximieren. Früher boten traditionelle Bürotrennwände eine zwar effektive, aber schlecht zu lagernde und Platz raubende Möglichkeit.

Heute bieten vertikale Trennwandsysteme, die sich platzsparend unter die Decke verfahren lassen, wenn sie nicht benötigt werden, eine intelligente und komfortable Lösung. Mit ihnen lässt sich ein Raum nach Bedarf erweitern oder verkleinern – selbst in den oft beengten räumlichen Verhältnissen eines städtischen Umfelds.

Aus eins mach zwei: In die Decke verfahrbare Faltwände bieten die Möglichkeit für flexible Raumgestaltung ohne zusätzlichen Platzbedarf.

Dorma Hüppe, eine dormakaba-Tochtergesellschaft, hat flexible, vertikal verfahrbare Wände entwickelt, die sich individuell an fast jede Raumsituation anpassen lassen, unabhängig davon, ob es sich um einen weitläufigen Konferenzraum, ein gemütliches Büro oder einen Hörsaal mit gestuftem oder geneigtem Boden handelt. Innerhalb weniger Minuten faltet eine Mechanik per Knopfdruck die Trennwand, die für eine optimale Akustik zudem schallgedämmt ist. Die Vielzahl der möglichen Oberflächen reicht vom Holzfurnier bis hin zu individuellem Design und ermöglicht somit die optisch stimmige Integration in beinahe jedes Umfeld: vom Universitätshörsaal bis zum stilvollen Hotelrestaurant.

Schwimmende Vororte und Wohnkapseln mögen so Manchem apokalyptisch erscheinen, aber steigende Bevölkerungs- und Bebauungsdichte ist durchaus nicht gleichbedeutend mit Katastrophe oder drohendem Untergang. Vielmehr glauben Experten, dass dichtbesiedelte Städte die CO2-Emissionen um ein Drittel senken könnten. Darüber hinaus stellen Städte eine erhebliche Wirtschaftsmacht dar, die 80 Prozent des globalen BIP und den Grossteil der internationalen Beschäftigung generieren.

Die Großstadt lockt ergo mit vielen Versprechungen, für die intelligente und designorientierte Lösungen benötigt werden. Die vertikal verfahrbaren Trennwandsysteme von Dorma Hüppe stellen nur den Anfang einer ganzen Reihe von Möglichkeiten dar, die aufregende urbane Zukunft aktiv mit zu gestalten.

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