Die Fitness- und Sportindustrie wächst exponentiell. Die Verbraucher beschäftigen sich mehr denn je mit sportlichen Aktivitäten, was Fitness weltweit zu einer Branchengröße mit einem Wert von über 100 Mrd. USD anwachsen ließ.

Es gibt zwar viele Fitnessketten mit Tausenden von Mitgliedern, bemerkenswert ist in dieser Branche jedoch die Fähigkeit, auch kleine und mittlere Unternehmen zu integrieren. Laut der International Health, Racquet and Sportsclub Association sind Boutique-Studios sogar die am schnellsten wachsende Kategorie im Bereich der Fitnessstudios. Zwischen 2013 und 2017 sind die Mitgliedschaften in Boutique-Studios um 121 Prozent gestiegen – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend abflacht.

Angebote für technikaffine Besucher heutiger Fitnessstudios

Da Fitness weiterhin boomt, werden Sportanlagen, die nur für Mitglieder zugänglich sind, jedes Jahr milliardenfach besucht. Während große Fitness-Ketten oftmals Mitarbeiter an der Rezeption beschäftigen, verfügen kleinere Clubs teilweise nicht über die dafür notwendigen Ressourcen. Doch möglichenfalls ist das auch gar nicht nötig, da sich das Konsumverhalten im Fitnessbereich deutlich verschoben hat.

Viele Fitnessstudiobesucher sind bereits technikaffin: sie verfügen teilweise schon über mehrere Apps oder tragbare Technologie (engl. Wearable Technology), um ihre Schritte zu zählen oder Trainingseinheiten, Schlaf und andere medizinische Daten zu protokollieren. Daher können sowohl Kunden als auch Betreiber von Studios von vielfältigen Vorteilen profitieren, wenn sie das Fitnesserlebnis so weit wie möglich digitalisieren.

Durch die Nutzung einer digitalen Plattform wie SportsNow können Manager von Sporteinrichtungen die Aufgaben des Empfangspersonals erleichtern, indem sie Mitgliedern Zutritt zu einem autorisierten Bereich über ihr Mobiltelefon ermöglichen. Dies kann Warteschlangen am Eingang reduzieren und ermöglicht es dem Personal, sich mehr auf andere Bedürfnisse der Kunden zu konzentrieren.

SportsNow: Möglichkeiten für effizienteres Management

Eine App ermöglicht es, den Empfang – beispielsweise außerhalb der Stoßzeiten – zu managen, auch wenn dieser personell nicht besetzt ist. Damit bietet die App einen neuartigen Vorteil im Hinblick auf Komfort und Flexibilität: Die Sportstätten können ihre Betriebszeiten verlängern, früher öffnen und später schließen. In einer Gesellschaft, die rund um die Uhr aktiv ist, kann dies den Geschäftserfolg und die Kundenbindung deutlich verbessern, ohne dass es eine Belastung darstellt.

Die gleiche digitale Infrastruktur ermöglicht den Betreibern von Sportanlagen auch, einen Großteil der administrativen Aufgaben wie Kursreservierungen, Mitgliederverwaltung, Personalplanung und Finanzen in einem System zu verwalten.

Zudem eröffnet SportsNow Möglichkeiten für die Ausweitung des Geschäfts: denn für Nutzer des Fitnessstudios ist es nun einfacher und bequemer, Essen oder Sportbekleidung und Ausrüstungsgegenstände zu kaufen, sowie Sonderleistungen wie Kurse, individuelles Training oder eine Sportmassage zu buchen.

Im Zuge einer Entwicklung, in der es für viele normal ist, dass sportliche Aktivitäten digital unterstützt werden, bietet SportsNow auch einiges an Zusatznutzen für die Studiobetreiber: Mit der App profitieren Fitnessstudios und die Sportbranche von professionellen Webseiten und Werbeanzeigen, um neue Kunden zu gewinnen, ohne dass der Aufwand für externe Vermarkung zu groß wird.

Für den Fall, dass die Fitnessstudiokunden nicht persönlich im Studio erscheinen können, ermöglicht SportsNow ihnen auch die Teilnahme an Livestream- oder Online-Kursen und schafft so eine weitere Einnahmequelle für die Geschäftsinhaber.

Sport personalisieren: Herausforderungen annehmen, um zu gewinnen

Besonders zu Stoßzeiten gelangen Fitnessstudios oft an ihre Kapazitätsgrenzen und können nur eine begrenzte Anzahl von Personen aufnehmen. Vorherige Reservierung behebt somit ein häufiges Problem: Sobald die Teilnehmer einen Kurs oder eine Unterrichtsstunde buchen, ersparen sie sich die Unannehmlichkeit, warten zu müssen.

Christian Schulthess, Business Development Manager bei dormakaba digital, berichtet darüber, wie schnell sich Konsumkultur und Anforderungen in den letzten Jahren verändert haben, insbesondere in der Sportbranche.

„Früher wurde Selbstbedienung mit schlechterem Service assoziiert, doch fortschrittliche Möglichkeiten haben diese Sichtweise komplett auf den Kopf gestellt. Heutzutage erwarten Kunden, mittels Selbstbedienung auf personalisierte und flexible Services zugreifen zu können. Das steigert die Kundenzufriedenheit, die Loyalität und das Engagement“, sagt er.

Christian Schulthess glaubt, dass vor allem kleine und mittlere Unternehmen von der Digitalisierung profitieren können.

App-basierte Zutrittslösungen helfen Unternehmen, Kosten zu senken und der Konkurrenz voraus zu sein.

Christian Schulthess, Business Development Manager bei dormakaba digital

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