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Wie IoT-Lösungen das Management von Zutrittsanlagen revolutionieren

Chair, Furniture, Person

Der Betrieb stellt die längste Phase im Gebäudelebenszyklus dar. Umso mehr kommt es auf eine hohe Sicherheit, reibungslose Funktionalität und die Werterhaltung oder sogar -steigerung der eigenen Assets an, zu denen auch sämtliche Zutrittsanlagen gehören. Wie können digitale Lösungen das Monitoring und Management effektivieren? Was braucht es dafür? Und wo geht die Reise in Zukunft hin?

Tag für Tag müssen Betreiber und Eigentümer den reibungslosen Betrieb ihrer Gebäude und Schutz der darin befindlichen Personen sicherstellen. Dabei sind die Anforderungen komplexer denn je: Häufig soll eine große oder auch dezentralisierte Basis zu geringstmöglichen Kosten mit minimalen personellen Ressourcen verwaltet werden.

Gleichzeitig muss ein zuverlässiger, konformer und sicherer Betrieb sämtlicher Zutrittsanlagen gewährleistet sein. Hinzu kommen Herausforderungen, die den Hygiene- und Infektionsschutz betreffen.

Wie schafft man es, alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen? Wie kann man aus der Blackbox Tür für den Betrieb nutzbare Daten gewinnen? Und das auch noch in Echtzeit, möglichst ohne Mehraufwand und finanzielle Nachteile?

Wobei digitale Gebäudelösungen helfen können

In einer idealen, digitalen Gebäudewelt sind diverse Lösungen über offene Schnittstellen (Application Programming Interface, API) in das Gebäudemanagementsystem (GMS) integriert. Die Konnektivität ist hoch. Sensoren sammeln Daten, Analytics-Software bereitet sie auf und Aktoren machen gezielte Interaktionen von remote möglich ­– für smarte Zutrittsanlagen und den gesamten Gebäudebetrieb bietet das Internet of Things (IoT) somit viele Möglichkeiten:

Condition Monitoring und Asset Management in Echtzeit: Wenn die Türen Warn- und Zustandsmeldungen pro-aktiv senden und Leistungsanalysen in Echtzeit sichtbar sind, lassen sich die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit ergreifen.

Personenströme und Raumauslastungen managen: Gerade in öffentlich zugänglichen Bereichen und Gebäuden ist es wichtig, via Zutrittsmanagement auf spezielle Gegebenheiten in Echtzeit reagieren zu können ­– Stichworte: Kontrolle über Besucherzahlen, Raumauslastung und Infektionsschutz.

Türanlagen stets betriebsbereit halten: Wenn Türen Anomalien selbstständig erkennen, melden und darauf reagieren, lässt sich der Servicebedarf effektiv reduzieren – weg von festgelegten Wartungsintervallen, hin zu gezielten Aktionen nach Bedarf der Türanlagen.

Zugriff von überall und jederzeit: Digitale Applikationen sollen rund um die Uhr und von überall abrufbar und zugänglich sein – dass Interaktionen dabei von Remote ausführbar sind, versteht sich von selbst.

Historische Daten nutzen: Die Normenkonformität spielt im Gebäudebetrieb eine wichtige Rolle – wenn historische Daten für z. B. Audits zur Verfügung stehen, sind diese digital umso effizienter bewältigt.

Versicherungskosten sparen: Wer die geforderte Compliance einhält oder durch digitale Lösungen einen sichereren Gebäudebetrieb vorweisen kann, profitiert von günstigeren Versicherungspolicen.

Gebäudewert erhalten oder erhöhen: Natürlich bedeutet eine Investition in die digitale Gebäudestruktur auch, dass der Gesamtwert steigt. Hinzu kommt, dass spezielle Funktionalitäten das Gebäude für bestimmte Nutzergruppen attraktiver machen können.

Warum es für echte Insights digitale Daten braucht

Klar: Der Vorteil digitaler Gebäudekonnektivität liegt vor allem in der erhöhten Transparenz begründet. Klar ist auch, dass es dafür umfassende Datensammlungen als Grundlage braucht, aus denen sich via Analytics-Technologien hochwertige Insights in Echtzeit und als Vergangenheitsbetrachtung generieren lassen.

Dazu müssen digitale Gebäudelösungen die anfallenden Betriebs- und Leistungsdaten von Zutrittsanlagen und anderen Systemen sammeln, analysieren, in einen gemeinsamen Kontext bringen, auf übersichtlichen Dashboards visuell aufbereiten und für den Endanwender nutzbar machen. Nicht nur am Ort des Geschehens, sondern über die Cloud auch von Remote, sofort über mehrere Standorte oder auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Wer möchte erst auf den Servicetechniker warten, wenn eine hochfrequentierte Tür sich plötzlich nicht mehr öffnen lässt?

Und so geht es bei den digitalen Lösungen im Gebäudebetrieb darum:

  • physische Komponenten zu verbinden,
  • die im Betrieb anfallenden Daten zu sammeln,
  • diese als Erkenntnisse in Echtzeit nutzbar zu machen
  • und von überall mit gezielten Interaktionen darauf zu reagieren.

Was dank „Always on“ in Zukunft möglich ist

Wenn sich ein digitales Ökosystem bildet, in dem Transparenz der vorherrschende Zustand ist, sind vielfältige Anwendungen denkbar. Datenbasierte Analysen ermöglichen bereits jetzt viele Applikationen, die die Sicherheit, Effizienz und Funktionalität in Gebäuden erhöhen. Kommende Innovationen werden nicht nur genauso nutzwertig, sondern vor allem auch ganz gezielt auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtet sein.

So können Türen, die im Internet of Things „Always on“ sind, durch die Echtzeit-Transparenz von einer ad-hoc-Störungsbehebung oder präventiven Maßnahmen wie der proaktiven Wartung profitieren. Das herbeigesehnte Motto „Internet of Things – don´t make me think“ rückt näher, wenn zentrale Zutrittsmanagement-Plattformen alle relevanten Betriebs- und Leistungsinformationen der verbundenen Türen im Gebäude aufzeigen, sodass man schnell auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren und die Instandhaltung vorausschauend planen kann – und wenn das noch zu monatlichen Fixkosten geschieht, wie es bei digitalen Services oft Usus ist, umso kalkulierbarer.

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